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Total Recall

Auch wenn es die Rubrik aus Mangel an Posts inzwischen nicht mehr gibt, war gestern wieder Zeit für Kultur mit Solveig. Diesmal schleppte sie mich ins HAU. Nun besteht meine Liste der von mir besuchten Berliner Vergnügungs-Etablissements, die keine Aikido-Dojos sind, schon aus 5 Einträgen:

  1. Humboldt-Universität zu Berlin
  2. KaDeWe
  3. Kohlenquelle
  4. Tipi
  5. und eben das Hebbel am Ufer.

Jedenfalls läuft da seit gestern und noch bis heute das Festival Total recall auf dem Filme nacherzählt werden. Zudem ist das Ganze noch interaktiv – wie kann es anders sein -: Das Publikum stimmt über die Beiträge ab.

War nur zum Teil sehr lustig, die meisten Beiträge waren eher langweilig. Einige Präsentanten meinten offenbar, ein bewusst schlechte nacherzählter Film sei weniger langweilig als ein unbewusst schlecht nacherzählter Film. Und der kleine Junge, der erzählt hat, wie er bei Pulp Fiction zu den interessanten Stellen vorgespult hat, war auch eher unfeiwillig komisch. Außerdem hat er ständig über seine eigenen schlechten Witze lachen müssen. Kurios war auch das öffentlich gemachte Wiederfinden alter Studienkollegen anhand der Teilnehmerliste. Nun ja. Wie auch immer.

Sehr gut hat mir die Nacherzählung eines 70er Jahre Porno-Films gefallen, unter anderem deshalb, weil sich der Erzählende einen stilechten Porno-Ralle-Oberlippenbart hat wachsen lassen. Letztes Jahr hat der Mensch den Wettbewerb übrigens gewonnen. Ohne Bärtchen.

Heute abend 18 Uhr ist dann das Finale und anschließend die Preisverleihung. Der Weg lohnt sich, selbst bei Regen.

 

11.11.2006 14:46 von Henny

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Keine Zielgruppe