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Initiative für ein späteres Weihnachten

Ich finde, Weihnachten sollte um mindestens einen Monat ins neue Jahr verschoben werden. Der gegenwärtige Zeitpunkt ist schließlich denkbar schlecht gewählt: Der Endjahresstress fällt mit dem Weihnachts-Geschenke-Stress zusammen und die Temperaturen lassen keinerlei Weihnachtsstimmung aufkommen. So war denn auch der jährliche Besuch eines Weihnachtsmarktes meiner Wahl am Samstagabend ein Quasi-Reinfall. Der Glühwein war schrecklich, die zahllosen Leute hetzten über den Markt, wie durch’s Gesundbrunnen-Center – bloß auf der Suche nach den letzten Geschenken – und der gegen Ende des Besuchs einsetzende Nieselregen bei +10° trug seinen Teil zum Stimmungsbild bei. Dabei war das noch einer der schöneren Weihnachtsmärkte in Berlin – der unter der Gedächtsniskirche, wo sich die blinkenden und tutenden Kinderkarrusselle in einer abgelegenen Ecke drängen.

Das weihnachtlichste, was mir in den letzten Tagen begegnet ist, waren zwei Menschen vor dem Wertheim-Kaufhaus am Ku’damm, die Gratis-Umarmungen anboten.

In diesem Sinne: Lasst uns Weihnachten in den Februar schieben! (Des eigentlichen Anlasses dieses Festes sind sich sowieso nur noch die Wenigsten bewusst – ein Festhalten am ursprünglichen Termin macht also wenig Sinn.) Dann liegt wenigstens Schnee. Und der durch die Weihnachtsgeschenkkäufe gesteigerte Umsatz des Einzelhandels würde einen guten Start ins neue Jahr verheißen.

 

18.12.2006 11:35 von Henny

  1. Und ich gab mich tatsächlich der Illusion hin, deine Begleitung hätte den Weihnachtsmarktbesuch zu einem tendenziell eher angenehmen Erlebnis gemacht..

    » Andreas » 3988 Tage zuvor » #
  2. So wollte ich das jetzt nicht verstanden haben! Du warst toll und die beiden Buchhandlungen auch… aber den Weihnachtsmarkt hätte man eben weglassen können!

    » Henny » 3988 Tage zuvor » #
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