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Momente, in denen ich keine Katze sein möchte

Wunderbar, wie der Kater an meinem Essen vorbeischnuppert, nur aufgehalten durch meine Hand, sich dann brav auf sein Kissen setzt und lüstern mit halbgeschlossenen Augen meinen Teller anschnurrt, mich anflirtet, sich kaum zurückhalten kann, einen immer längeren Hals bekommt… und ich dann doch alles allein aufesse. Sauce Hollandaise ist sooo… lecker!

 

Blub

15.08.2007 21:21 von Henny

Der König der Entspannung

Rrrrrrrrrrr...

 

Blub

01.08.2007 10:55 von Henny

Rachegelüste und Gewaltphantasien

Wir waren am Samstag mal wieder beim Tierarzt. Diesmal allerdings mitten in der Nacht – ein Hoch auf die Tierärztekammer Berlin, die einen Notdienst eingerichtet hat!

Irgend ein verf****tes A****loch hat unserem weltbesten Kater der Welt wohl mit nem Stock oder so ordentlich eins übergebraten. Fazit: Die Fritzekatze hat jetzt ne Wirbelsäulenfraktur (oder so – mit der Interpretation von Röntgenbildern ist das ja immer so eine Sache…) auf Höhe des Beckens. Muss wieder Tabletten schlucken und darf erstmal nicht raus. Außerdem hatte er bis zur ersten Spritze mit Schmerzmittel mit Sicherheit höllische Schmerzen.

Ist schon klar, dass der Typ, falls wir seine Identität rausfinden mindestens mit ner Anzeige wegen Tierquälerei rechnen muss und wenn er noch den Fehler macht, uns zu begegnen, kommt er seinerseits unter ner Wirbelsäulenfraktur nicht davon.

Gilt man dann eigentlich als vermindert schuldfähig? Ich mein: Wir lieben die Fritzekatze schon ziemlich…

So. Jetzt gehts besser.

 

Blub [11]

07.05.2007 12:15 von Henny

Abenteuerausflug II

So. Es ist alles gutgegangen. Allerdings gehört dieser Anblick…

... nun der Vergangenheit an! Fritz wurden nämlich beide oberen Reißzähne gezogen. Nachdem wir ihn mittags vom Tierarzt abgeholt hatten, torkelte er noch unter Narkoseeinfluss durch die Wohnung, wobei er alle 2m hinfiel und erschöpft einschlief. Inzwischen kann er wieder geradeaus laufen, bewegt sich allerdings noch langsamer als sonst – hätte nicht gedacht, dass das geht!

Da er seit gestern Abend nichts mehr gegessen hat, ist er inzwischen etwas grantig. Aber es gibt erst morgen früh wieder was. Alles andere würde ausgekotzt, meint der Tierarzt. Wie das aussehen kann, hat die Fritzekatze heute Nachmittag demonstriert – zum Glück hat er sich vorher ins Katzenklo begeben.

 

Kluges dazu

08.03.2007 19:40 von Henny

Abenteuerausflug

Gestern mit dem Katzer beim Tierarzt gewesen, nachdem dieser seit Freitag rumniest und der nasale Ausfluss immer blutiger wurde. Im Wartezimmer des Tierarztes von zwei hüfthohen Hunden freundlich begrüßt. Der jüngere von beiden interessierte sich insbesondere für den Korb mit der Katze drin – keine Angst, er beißt nicht, kennt Katzen nämlich noch nicht und hat folglich noch keine schlechten Erfahrungen gemacht, so die Info der Besitzerin. Die Fritzekatze kennt Hunde allerdings schon ziemlich gut und markierte kurzerhand ihr Territorium mit Krallenausfahren und sehr bösem Fauchen. Dieser Hund wird wohl nie wieder in seinem Leben so unbedarft auf Katzen zugehen, wie gestern Nachmittag Viertel nach vier.

Unsere Vermutungen über die Ursache des Niesens gingen von Katzenschnupfen über von mir angesteckt bis Fremdkörper in der Nase. Man kennt das ja allzu gut: Im Sommer radelt man nichts ahnend durch die Stadt und hat schwups eine kleine Fliege eingeatmet. Da der Kater jedoch nur selten Fahrrad fährt, hätten wir uns auch denken können, dass es nicht das ist. Wie konnten wir nur denken, dass er nur noch so wenig frisst, weil er Rind, Kaninchen und Fisch nicht mag (Dosenfuttersorten)? Wie konnten wir nur glauben, es wäre alles nicht so schlimm, wo er doch morgens nicht mehr auf der Matte stand, um Futter zu erpressen beziehungsweise um im Bett ne Runde zu kuscheln. All das hätte uns stutzig machen müssen. Hat es aber nicht. Worauf wir nämlich nie gekommen wären – die Tierärztin jedoch sofort: Der Kater hat einen übelst entzündeten Reißzahn und der eitert und blutet jetzt durch die Nase. Lecker!

Dummerweise hat das liebe Tier die Angewohnheit, mit erhobenem Kopf rumzurotzen – ein bisschen Stolz muss man sich schließlich bewahren! – und jetzt sehen einige unserer sehr hellen Küchenschränke auf Kniehöhe aus, als wäre soeben ein Kettensägenmassaker durchgekommen. Lecker!²

Übrigens war er beim Tierarzt total lieb. Nur gegen das Fiebertermometer im Po hat er sich gewehrt – aber wer würde das nicht. Während er die beiden Spritzen bekam, schaute er entspannt aus dem Fenster und ließ sich von der Tierarzthelferin die Ohren kraulen. Was für ein Prachtstück!

Morgen wird er nun operiert und dann ist hoffentlich alles wieder schick. Kosten wird uns der ganze Spaß (inklusive gestern) übrigens runde 200 Tacken. Wer also zufällig ein paar Euro übrig hat und einer kleinen, süßen Katze etwas Gutes tun will, der ist herzlich eingeladen zu spenden. Hier noch mal ein Foto von ihm, um die emotionale Bindung und folglich das Mitleid zu steigern:

 

Kluges dazu [4]

07.03.2007 10:26 von Henny

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