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Die Qual der Wahl

Aikido ist vielfältig. Das hat seine Vorteile. Fast jeder findet in dem einen oder anderen Dojo sein Zuhause. Der hüftgeschädigte Judo-Freak oder der verkappte moderne Ausdruckstänzer. Alle finden den Lehrer und den Stil, der zu ihnen passt.

Nun zu den Nachteilen: Man hat die Qual der Wahl. Vor allem wenn man kein Mega-Checker-Talent ist, das sofort mit Qi, Zentrum und allem was dazu gehört über die Matte fegt. So stellt sich auch mir die Frage, ob ich einen Stil praktizieren sollte, der mir leicht fällt, dabei aber Gefahr laufe einseitig fortzuschreiten. Oder sollte ich mich einer Richtung widmen, die nicht ganz auf meiner Linie liegt, mir zahllose Herausforderungen bietet und mich dafür aber vielseitiger macht?

In eine ähnliche Richtung geht die Frage, ob man mehrere Stile gleichzeitig praktizieren kann. Einige Lehrer sagen, das ist anfangs nicht geschickt, da man alles mischt und am Ende keines richtig kann. Andere wiederum sagen, dass man in den ersten Jahren irgendetwas Hauptströmungsmäßiges machen sollte und sich eigentlich erst nach 10 bis 15 Jahren auf der Matte auf einen Stil festlegen muss.

Fragen über Fragen, deren Antworten in den unendlichen Weiten des Aikido-Universums verschollen sind.

 

10.04.2006 21:34 von Henny

  1. Bis 35 sollte man seinen Stil gefunden haben – sowohl im Leben als auch beim Aikido.

    » Donna » 4184 Tage zuvor » #
  2. Ich geh mal davon aus, dass ich das schaffe! ;)

    » Henny » 4184 Tage zuvor » #
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